HR-NIGHT by StepStone: „Raus aus den Silos, rein ins Netzwerk!“

In drei Monaten geht‘s los – Deutschlands wohl größte und zugleich großartigste Party der HR-Szene geht am Abend des ersten Messetags der Zukunft Personal über die Bühne: die HR-Night by StepStone. Henner Knabenreich, Blogger bei PERSONALMARKETING 2NULL  und Vater der HR-NIGHT, erklärt im Interview mit dem REthink-Blog, warum Sie sich den 19. September schon jetzt dick im Kalender anstreichen sollten.

Lieber Henner, die HR-NIGHT geht in diesem Jahr in die dritte Runde: Wie bist Du damals auf die Idee gekommen, das Event ins Leben zu rufen?


Hier muss ich leider etwas weiter ausholen, ist die Entstehungsgeschichte doch etwas länger ;). Ich war auf vielen verschiedenen HR-Konferenzen, Tagungen und Symposien. Irgendwann war ich schnell gelangweilt, sah man doch oft die gleichen Referenten, die sich mit dem Publikum wahre Powerpoint-Schlachten lieferten. Dazu gab es dann schlechtes Essen, zu wenig Kaffee und andere Getränke sowie gesichtslose Hotelkulissen. Das einzig positive war das Kennenlernen, Austauschen und Netzwerken mit den Teilnehmern dieser Veranstaltungen. Problem dabei: Solche Pausen sind viel zu kurz. Und der Betrag für eine solche Veranstaltung, der nicht selten über 1.000 Euro liegt, viel zu hoch.

Also war die Idee, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die sich auf das Wesentliche beschränkt: Das Networking mit Leuten, die die Leidenschaft für HR teilen. Geboren war damit seinerzeit mein bescheidenes Event „personalmarketing2null & friends“, was dieses Jahr zum vierten Mal über die Bühne geht. Deichkind und einer persönlichen Begegnung mit einem alten Studienkollegen sei Dank poppte dann die Idee auf, so etwas in anderem Rahmen aufzuziehen. Getreu dem Motto „Denken Sie groß“ war dann die Idee für die HR-NIGHT geboren. So wie es im Umfeld der DMEXCO eine coole Networking-Party gab und somit Zerstreuung für die vielen Tausend Messegäste möglich war, sollte es so etwas auch für eine zeitgleich stattfindende Personalmanagement-Messe geben.

Offensichtlich haben wir damit den Nerv der Leute getroffen. Gleich bei der Premiere hatten wir fast 400 Gäste, die den ungezwungenen Rahmen für einen entspannten Networking-Abend nutzten. Klar, dass wir dann 2016 weitergemacht haben. Und mit einem neuen Hauptsponsor an der Seite und einer neuen Location konnten wir noch eine Schippe drauf legen.

Was wird anders sein als in den letzten Jahren?

Aufgrund der durchweg positiven Resonanz auch in den einschlägigen Fachmedien und Blogs kann man, denke ich, davon sprechen, dass sich das Format in der HR-Szene etabliert hat. Zumal es nichts Vergleichbares gibt, rechnen wir noch einmal mit einem Zuwachs an Gästen und peilen die 800er-Marke an. Was sich sonst noch ändern wird, bleibt (noch) geheim. Über das aktuelle Geschehen berichten wir aber fortlaufend auf HR-NIGHT.de. Und über den Newsletter bleibt man immer auf dem Laufenden.

HR BarCamp, Failure Night, Recruiter Slam – mittlerweile gibt es ja eine Reihe von etablierten Events für HR’ler: Was ist das Besondere am Format der HR Night?

Ja, zum Glück gibt es die. Und weißt Du, was das besonders Spannende daran ist? Alle Events wurden von Bloggern oder HRlern ins Leben gerufen: Das HR Barcamp von Christoph Athanas und Jannis Tsalikis, die Failure Night von Dominik Hahn und Nicole Goodfellow, der Recruiter Slam von Michael Witt. Und die HR-NIGHT eben von mir. Jedes dieser Formate hat seine Besonderheit. Während es beim Barcamp oder auch bei der Failure Night eher um den fachlichen Austausch und ums voneinander Lernen geht, stehen beim Recruiter Slam und der HR-NIGHT doch eher der Spaß an der Sache und das Netzwerken im Vordergrund. Und bei der HR-NIGHT wird eben ganz auf den fachlichen Input verzichtet. Den gab es schon tagsüber auf der Messe. Hier will man chillen und sich ganz vertraut face to face über die Dinge austauschen, die einen im HR-Alltag beschäftigen.

Warum ist Networking für Personaler besonders wichtig?

Ich halte Networking für essentiell. Nur wenn ich über meinen Tellerrand hinausblicke oder sogar meinen Teller zerschlage und mich mit Gleichgesinnten vernetze und austausche, ist organische Wissensweitergabe möglich. Wir müssen die Weisheit der vielen nutzen, weg von unserem Silodenken und von den Erfahrungen der anderen profitieren. Networking gibt uns genau diese Möglichkeit. Wir lernen nette Menschen kennen, aus denen Freundschaften entstehen können. Und ganz nebenbei lernen wir aus Gesprächen, wie Person X mit Problem Y in Unternehmen Z umgegangen ist, welche Erfahrungen man mit Dienstleistern gemacht hat und was andere tun, um sich in HR besser zu positionieren. Und da gehört bspw. das interne Networking zu. Der persönliche Austausch untereinander, von den Erfahrungen der anderen zu profitieren: Das bietet einem keine Veranstaltung, das funktioniert nur im direkten Austausch. Also Leute, raus aus den Silos, rein ins Netzwerk!

Wer sollte zur HR Night kommen? Und wer nicht?

Alle, die HR mit Leib und Seele leben, Lust haben, rauszukommen und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, sollten unbedingt zur HR-NIGHT kommen. Alle, die aufgrund einer namhaften Personalmanagement-Messe ohnehin in Köln sind und einen Abend mit der HR-Szene in entspannter Atmosphäre verbringen wollen, bevor sie im Hotelzimmer versauern, sollten auf der HR-NIGHT aufschlagen. Alle, die einen unvergesslichen Abend mit den Influencern der HR-Szene verbringen und ihr Silo verlassen wollen, dürfen die HR-NIGHT auf keinen Fall missen. Eine Entschuldigung, nicht zu kommen, gibt es nicht! Wer nicht kommen sollte? Hm… Eigentlich sollte jeder kommen und sich vor Ort davon überzeugen, dass es sich lohnt dabei zu sein, wenn HR sich selbst feiert. Und selbst Networking-Muffel werden mit dem ein oder anderen Kaltgetränk in der entspannten Atmosphäre schnell Anschluss finden. Versprochen!

Vielen Dank, Henner!

Wir freuen uns schon und werden Sie hier regelmäßig auf dem Laufenden halten. Aktuelle Informationen und Tickets zur HR-Night gibt es außerdem hier: www.hr-night.de

Bildquelle: StepStone

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